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Wohnen im Ort

Privatumzug in Leegebruch

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Wir ziehen Wohnungen und Häuser in Leegebruch um, innerhalb des Ortes genauso wie in die umliegenden Gemeinden im Landkreis Oberhavel. Vor dem Termin wird aufgemessen, was tatsächlich mitkommt; daraus entsteht ein fester Betrag, der am Umzugstag nicht mehr wackelt. Wagen, Träger, Werkzeug und Packmaterial bringen wir mit, Sie sagen, was bleibt und was mitfährt. Wie viel Sie selbst übernehmen, entscheiden Sie beim Aufmaß und nicht mittendrin.

  • Aufmaß vor dem Termin, danach steht der Betrag und wird nicht nachgerechnet
  • Schränke, Betten und Regale gehen zerlegt auf den Wagen und stehen am Abend wieder
  • Der Weg zwischen Standplatz und Haustür wird abgeschritten, nicht geschätzt
  • Kartons, Kleiderkisten und Decken kommen von uns, Leihgut holen wir wieder ab
Zwei Umzugskräfte heben einen in eine Decke gewickelten Kleiderschrank über die Stufen zur Haustür eines Siedlungshauses; im Vorgarten steht ein offenes Holztor in der Hecke, an der Straße wartet der weiße Umzugswagen.
Zwei Umzugskräfte heben einen in eine Decke gewickelten Kleiderschrank über die Stufen zur Haustür eines Siedlungshauses; im Vorgarten steht ein offenes Holztor in der Hecke, an der Straße wartet der weiße Umzugswagen.

Ortsbild und Aufwand

Warum ein Umzug hier anders geplant wird

Der Aufwand steckt in Leegebruch selten in der Treppe, fast immer in dem Stück davor.

Leegebruch wurde in den dreißiger Jahren am Reißbrett als Werkssiedlung angelegt, und das prägt den Ort bis heute: planmäßige Straßenzüge, überwiegend Einfamilien- und Reihenhäuser, Gärten, Wald ringsum. Ein Umzug beginnt hier deshalb nicht im dritten Obergeschoss, sondern am Gartentor. Zwischen dem Standplatz des Wagens und der Haustür liegen ein Stück Gehweg, ein Vorgarten und meistens ein Plattenweg mit einer Stufe.

Genau dieser Abschnitt bestimmt die Länge des Umzugstages. Jeder Meter wird zweimal gelaufen, einmal mit Last und einmal ohne, und das bei jedem Karton und jedem Möbelteil. Zwanzig Meter zusätzlich klingen nach nichts und ergeben über einen ganzen Hausstand mehrere Stunden Unterschied. Wir schreiten den Weg deshalb beim Aufmaß ab, statt ihn vom Grundriss abzulesen.

Die zweite Frage ist der Standplatz selbst. Die Wohnstraßen sind schmal, an beiden Seiten stehen Fahrzeuge, und nicht überall gibt es Platz zum Wenden. Kommt der große Möbelkoffer nicht sauber vor das Grundstück, laden wir an einer breiteren Stelle um und pendeln mit einem kleineren Fahrzeug. Das kostet ein paar Fahrten, aber weniger Zeit als ein großer Wagen, der rückwärts durch eine zugeparkte Straße rangiert.

Vor dem Termin

Das Aufmaß entscheidet über alles Weitere

Wir gehen mit Ihnen durch jeden Raum und schreiben mit, was auf den Wagen soll.

Zwei Haushalte mit derselben Wohnfläche können sich im Ladevolumen um die Hälfte unterscheiden. Ausschlaggebend ist nicht der Grundriss, sondern der Bestand: eine massive Schrankwand, ein ausziehbarer Esstisch, das Gästebett im Arbeitszimmer, dazu die Regale unten und die Kisten oben. Unsere Rechengröße ist deshalb der Kubikmeter Laderaum und nicht die Zahl der Zimmer.

Beim Rundgang bekommt jedes Stück eine von drei Zuordnungen: kommt mit, bleibt stehen, muss weg. Alles, was in die zweite oder dritte Gruppe fällt, verschwindet aus der Ladeplanung und damit aus der Summe. Wer den Keller vorher durchsieht, spart an dieser Stelle mehr als durch jedes Feilschen am Stundensatz.

Alles Weitere folgt aus dieser Liste: welche Fahrzeuggröße nötig ist, wie viele Leute mitkommen, wie viel Kartonage gebraucht wird und ob eine einzige Fahrt genügt. Ist dieser Punkt geklärt, liegt auch die Summe fest, noch bevor jemand den ersten Karton anhebt. Nachträge gibt es nur, wenn am Umzugstag etwas auftaucht, das beim Rundgang nicht zu sehen war, und darüber sprechen wir, bevor es geladen wird.

  • Wohnräume: Schrankwand, Sideboard, Polstergarnitur, Teppiche, Bilder
  • Schlafräume: Betten samt Lattenrost, Matratzen, Kleiderschränke, Kommoden
  • Küche: Geräte, Hängeschränke, Arbeitsplatte, alles Zerbrechliche einzeln gewickelt
  • Keller und Dachboden: Regale, Werkzeug, Vorräte, saisonale Kisten
  • Außenbereich: Fahrräder, Gartenmöbel, Grill, Rasenmäher, Schubkarre

Schrauben und Beschläge

Zerlegen, wickeln, wieder aufstellen

Die meiste Arbeitszeit verschlingt nicht die Fahrstrecke, sondern das Hantieren mit Beschlägen und Dübeln.

Einen fünfteiligen Kleiderschrank bekommt niemand am Stück durch eine übliche Zimmertür oder um eine enge Ecke herum. Also wird er umgelegt, auseinandergebaut, und sämtliche Beschläge wandern in einen beschrifteten Beutel, der am Korpus verbleibt. So steht derselbe Schrank am Zielort noch am Tag des Umzugs, statt tagelang als Stapel den Flur zu blockieren.

Ebenso läuft es bei Bettgestellen samt Lattenrost, bei Hochbetten, bei Schreibtischen mit Aufsatz und bei Regalen, die über Eck verschraubt sind. Unsere Leute haben Akkuschrauber, Bitsortiment und Ersatzdübel dabei, weil sonst genau an solchen Kleinteilen der halbe Aufbau hängen bleibt. Ausgerissene Löcher im Spanplattenkorpus werden vor Ort neu gesetzt, damit die Tür wieder schließt.

Für die Küche gilt eine eigene Planung. Arbeitsplatte, Unterschränke und Einbaugeräte werden in einem Zug demontiert; das Anklemmen von Gas, Wasser und Strom übernimmt anschließend ein zugelassener Fachbetrieb. Welchen Teil davon wir leisten und welchen nicht, steht vor dem Termin fest, damit am Umzugstag niemand vor einer halb zerlegten Zeile steht.

  1. Rundgang: an jedes Möbel kommt ein Zettel mit dem künftigen Raum
  2. Türblätter, Auszüge und lose Glasböden herausnehmen und einzeln packen
  3. Korpus zerlegen, Beschläge beschriftet in den Beutel am Möbel
  4. Zerlegtes in Decken wickeln und stehend verladen, nicht stapeln
  5. Am Zielort zuerst aufbauen, was am Abend gebraucht wird: Bett, Schrank, Tisch

Der Umzugstag

Wie ein Tag im Ort abläuft

Ein üblicher Wohnungsumzug innerhalb von Leegebruch ist ein Tagesgeschäft.

Wir stellen den Wagen so, dass der Weg zur Tür kurz bleibt, decken den Boden ab und polstern Zargen und Geländer. Dann wird in fester Reihenfolge geladen: erst die Kartons, danach das Zerlegte, zuletzt die großen Stücke, die im Laderaum den Platz vorgeben. So entsteht im Flur kein Stau, und niemand steht sich gegenseitig im Weg.

An zwei Stellen brauchen wir Sie wirklich: früh am Tag, wenn feststeht, was auf den Wagen geht, und zum Schluss, wenn die leere Wohnung übergeben und die Kartons verteilt werden. In der Zwischenzeit können Sie Behördengänge erledigen, solange Sie telefonisch erreichbar sind. Hängen Sie in der neuen Adresse an jede Tür einen Zettel, dann landet jede Kiste ohne Nachfrage am richtigen Ort.

Liegen alte und neue Adresse beide im Ort, fällt die Fahrzeit fast weg, und der Tag besteht aus Laden und Abladen. Das ist der günstigste Fall und zugleich der, bei dem gute Vorbereitung am stärksten wirkt: Was morgens gepackt und beschriftet bereitsteht, ist am frühen Nachmittag im neuen Haus.

Ihr Anteil

Was Sie selbst übernehmen können

Ein Umzug lässt sich aufteilen, und manche Teile geben Sie besser ab als andere.

Am meisten bringt eigenes Packen. Wer Kartons selbst füllt, verschließt und beschriftet, nimmt aus dem Auftrag genau die Stunden heraus, in denen sonst niemand trägt. Wichtig ist nur, dass am Morgen wirklich alles zu ist. Ein einziger offener Karton hält beim Verladen die ganze Kette auf.

Ebenfalls sinnvoll: Schränke ausräumen, lose Glasböden herausnehmen, den Keller durchsehen und aussortieren, Wege im Haus frei machen. Diese Arbeiten lassen sich über zwei Wochen verteilen und kosten jeweils eine knappe Stunde. Sie sind der Grund, warum zwei äußerlich gleiche Aufträge sich am Ende deutlich unterscheiden.

Abgeben sollten Sie das Zerlegen und den Aufbau. Dort entstehen die meisten Schäden, dort fehlt am häufigsten das passende Werkzeug, und dort merkt man den Unterschied zwischen Übung und Ausprobieren am deutlichsten. Legen Sie beim Aufmaß fest, welche Arbeiten bei Ihnen bleiben sollen, dann steht im Angebot auch nur der übrige Teil.

Nach der letzten Kiste

Reste, Rückgabe und die leere Wohnung

Der Umzug endet nicht mit dem Abladen, sondern mit der Übergabe der alten Adresse.

Was nicht mitkommt, steht sonst genau dort, wo es die Übergabe verzögert: durchgelegene Matratzen, der Flurteppich, Regalbretter, angebrochene Farbeimer. Solche Reste nehmen wir im selben Auftrag mit, sofern sie beim Aufmaß benannt wurden; die Gebühren der Annahmestelle reichen wir Ihnen ungekürzt mit Beleg durch.

Passt nicht alles sofort ins neue Zuhause, weil dort noch gestrichen wird, geht ein Teil in unser Lager und kommt später nach. Das betrifft oft Gartenmöbel, Werkzeug oder die Einrichtung eines Zimmers, das erst fertig werden muss. Der Nachliefertermin wird vereinbart und nicht offengelassen.

Für Ziele im Landkreis Oberhavel berechnen wir keine gesonderte Anfahrt. Führt der Auftrag darüber hinaus, erscheint die Anfahrt vorab als eigene Zeile mit Betrag im Angebot.

In Zahlen

Was in welcher Zimmerzahl steckt

Eine Orientierung für das erste Gespräch, bevor jemand vorbeikommt und aufmisst.

HaushaltWas fast immer dazukommtGrober LaderaumHäufigster Zeitfresser
1 bis 2 ZimmerKellerabteil, Fahrrad, Balkonkastenetwa 15 bis 25 KubikmeterKartons, die am Morgen noch offen stehen
3 ZimmerDachboden, Kinderzimmer, zweiter Schranketwa 35 bis 45 KubikmeterMöbel, die erst zerlegt werden müssen
4 ZimmerArbeitszimmer, Vorratsregale, Werkzeugetwa 50 bis 60 KubikmeterDer Weg vom Standplatz bis zur Tür
ReihenhausGarage, Schuppen, Gartengeräte, Gartenmöbelab etwa 60 KubikmeternAlles, was draußen und unten lagert
EinfamilienhausDachboden, Keller, Carport, Terrasseab etwa 70 KubikmeternDie zweite Fahrt, wenn zu knapp geplant wurde
Die Spalten sind Anhaltspunkte für das erste Telefonat, keine Rechengröße. Verbindlich wird der Laderaum mit dem Aufmaß, weil zwei gleich große Häuser sich im Bestand um die Hälfte unterscheiden können.

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Umfang nennen, Betrag zurückbekommen

Schreiben Sie uns über das Anfrageformular, welche Räume und welche Nebengelasse mitkommen sollen, dann kommt der Termin mit Betrag zurück.

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Fragen zum Wohnungs- und Hausumzug

Diese Punkte kommen bei fast jedem Rundgang zur Sprache.

Wie lange dauert ein Umzug innerhalb von Leegebruch?

Wenn beide Adressen im Ort liegen, die Kartons fertig gepackt sind und der Weg zur Haustür kurz ist, bleibt eine Wohnung mit drei Zimmern ein Tagesgeschäft. Länger wird es durch viele zu zerlegende Möbel, durch einen langen Gartenweg und durch Kellerbestände, die beim Rundgang nicht offen lagen. Ist das schon beim Aufmaß absehbar, setzen wir lieber eine zusätzliche Person an, statt den Tag in die Länge zu ziehen.

Was passiert, wenn der Wagen nicht bis vor das Haus kommt?

Dann wird an der nächsten geeigneten Stelle geladen und der Rest mit einem kleineren Fahrzeug gependelt, oder die Strecke wird getragen. Beides planen wir vorher ein, damit am Umzugstag niemand improvisieren muss. Wichtig ist nur, dass wir die Zufahrt vorher kennen. Ein Foto der Straße vor Ihrem Grundstück reicht dafür in den meisten Fällen schon aus.

Kann ich die Kartons selbst packen?

Ja, und das ist der einfachste Hebel, um den Auftrag klein zu halten. Kleine Kartons für Bücher und Werkzeug, große für Bettzeug und Kissen, beschriftet wird an der Seite statt auf dem Deckel, weil im Laderaum gestapelt wird. Zwei Wörter genügen: Raum und Inhalt. Wenn die Zeit knapp wird, packen wir einzelne Räume mit, meist die Küche.

Wird die Küche mit umgezogen?

Wir bauen die Küche ab, transportieren sie gesichert und stellen sie am Zielort wieder auf. Den Anschluss von Gas, Wasser und Strom überlässt unser Team einem zugelassenen Betrieb, das ist eine Frage der Zulassung und nicht des Aufwands. Sagen Sie vorab, ob Arbeitsplatte und Geräte mitkommen sollen, denn davon hängt ab, wie viel Zeit für den Abbau eingeplant wird.

Wer haftet, wenn beim Tragen etwas beschädigt wird?

Es gilt die gesetzliche Umzugshaftung nach Paragraf 451e HGB, bemessen am Laderaum. Melden Sie einen Schaden am besten sofort, solange die Kräfte noch da sind. Dann wird er gemeinsam angesehen und schriftlich festgehalten, was hinterher jede Diskussion abkürzt. Bei besonders wertvollen Einzelstücken sprechen Sie uns vor dem Termin an, damit die Handhabung vorher geklärt ist.

Muss ich am Umzugstag anwesend sein?

Zu Beginn und zum Schluss ja. Früh am Tag legen Sie fest, was auf den Wagen geht und was zurückbleibt; zum Abschluss stehen der letzte Rundgang und die Zuordnung der Kartons zu den Räumen an. Die Stunden dazwischen können Sie anders nutzen. Praktisch ist eine erreichbare Telefonnummer, falls unterwegs doch eine Frage auftaucht.

Ziehen Sie auch in die Nachbarorte um?

Ja. Der häufigste Fall ist der Wechsel zwischen Leegebruch und Oranienburg, dazu kommen Velten, Hennigsdorf, Birkenwerder, Kremmen und die Ortsteile von Oberkrämer. Am Ablauf ändert sich dabei wenig, es kommt nur Fahrzeit hinzu. Liegt das Ziel weiter entfernt, wird die Tour anders geschnitten, und das steht dann im Angebot.

Was kostet ein Privatumzug hier im Ort?

Das hängt am Laderaum, am Weg zur Tür, an der Zahl der zu zerlegenden Möbel und daran, wie viel Sie selbst übernehmen. Die Sätze und Pauschalen finden Sie in der Preisliste. Verbindlich wird die Summe erst mit dem Aufmaß, weil vorher niemand weiß, was wirklich auf den Wagen kommt. Sie bekommen den Betrag schriftlich, bevor ein Termin fest vereinbart wird.

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Erzählen Sie uns kurz, worum es geht

Alte Adresse, neue Adresse, grober Umfang und ein Wunschmonat: mehr braucht die erste Einschätzung nicht.

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